A-Lizenz

 

Die A-Lizenz ist die höchste Lizenz-Stufe Deutschlands, die Ausbildung und die Vergabe erfolgen zentral auf der Ebene des Bundesverbands. Wie bei der B-Lizenz gibt es auch hier eine Zweiteilung mit einem A-Lizenz-Lehrgang samt abschließender Prüfung sowie in der Folge A-Mechanics-Lehrgänge ohne Prüfung.

 

Neben einer Empfehlung des zuständigen Landesverbandes ist das Bestehen eines Vortests eine Zulassungsvoraussetzung. Für A-Lizenz-Anwärter umfasst dieser 50 Fragen, für Lizenz-Inhaber sind es weitere 50 Fragen. Die Vortests sind "Open Book-Tests", d.h. sie können über einen mehrwöchigen Zeitraum und unter Zuhilfenahme des Regelbuchs und beliebiger anderer Quellen bearbeitet werden. Üblicherweise bilden sich lokale Gruppen, die erst intern ihre Ergebnisse vergleichen und dann in einen intensiven Austausch mit anderen Gruppen treten.

 

Für die Anwärter auf eine A-Lizenz gilt, dass diese nahezu alle Situationen und Sonderfälle der Strafdurchführung beherrschen müssen. Hierbei sollen die bislang in der Ausbildung nicht behandelten Themen zusammen mit weiteren Spezialfällen beim A-Lizenz-Lehrgang gelehrt werden und Bestandteil der abschließenden Prüfung sein.